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Das aktuelle Neubauprojekt der GWG Köln-Sülz eG befindet sich in der Fertigstellung!

Das ehemalige Kinderheimgelände mit seinen sieben Baufeldern und der Kirche wandelt sich zu einem neuen Stadtquartier und Anziehungspunkt zwischen den Einkaufsgebieten Hermeskeiler Platz und Sülzburgstraße, sowie den Marktorten Auerbachplatz und Klettenberggürtel. Das Gelände ist und bleibt ein prägendes Element des Stadtteils Sülz. Seine gute Lage macht es weiterhin zu einem Blickfang des Veedels.

In dem Ensemble mit seinen denkmalgeschützten Gebäuden, der Kirche und den Neubauten, hat das Kölner Architekturbüro NPA (Nebel Pössl Architekten) ein gemischtes Quartier aus Wohnraum und gewerblicher Infrastruktur entworfen. Den Schwerpunkt der neuen Bebauung bilden 80 geförderte Wohneinheiten sowie 67 freifinanzierte Wohneinheiten.

 

Zu den Wohneinheiten, bestehend aus altersgerechten Wohnungen, Kleinwohnungen, Studentenappartements, Familienwohnungen und Gruppenwohnungen für Senioren und  Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, kommt ergänzend die passende Infrastruktur hinzu. Es entstehen unter anderem eine Filiale der Supermarktkette „REWE“, Arztpraxen, eine Tagespflegeeinrichtung, Physio-, Psycho-, Yogapraxen, eine Kindertagesstätte, eine Versammlungsstätte in der Kirche, die neue Geschäftsstelle unserer Genossenschaft und ein Restaurant.
Die unterschiedlichen Wohnformen werden in allen Gebäudeteilen vermischt. Unser Ziel ist es, dass „altersgerechtes Wohnen“ und „junges Wohnen“ vom Miteinander profitieren. Die Interaktion zwischen den Mietern wird von uns durch diese Durchmischung gefördert, die den genossenschaftlichen Charakter des neuen Quartiers unterstreicht.

Nachdem Sie die vergangenen 2 Jahre mitverfolgen konnten wie „anton+elisabeth“ langsam Form annimmt, sind wir nun an dem Punkt angelangt, dass wir mit der Vermietung des Baufeldes 1 beginnen können. Baufeld 1 umfasst hierbei die Häuser Sülzgürtel 45-49, an der Münstereifeler Straße 57-59e und das namensgebende „Haus Elisabeth“ am neuen Elisabeth-von-Mumm-Platz mit den Nummern 2-6.

 

Große Fortschritte am neuen Quartier

Unter Hochdruck wird am neuen Quartier auf dem ehemaligen Kinderheimgelände zwischen Sülzgürtel und Beethovenpark weitergearbeitet. Das Gelände nimmt immer mehr Formen an und entwickelt sich weiter zu einem Blickfang des Veedels.

Das bereits fast fertiggestellte Baufeld 1 steht für die Gesamtidee von „anton+elisabeth“: es ist eine bunte Mischung aus frei finanzierten und öffentlich geförderten Wohneinheiten, sowie einigen Gewerbeeinheiten. Unter dem Gebäudekomplex befindet sich eine zweistöckige Tiefgarage, die neue Parkmöglichkeiten schafft.

Einzig und allein das namensgebende „Haus Elisabeth“, ein denkmalgeschützter Altbau am neuen Elisabeth-von-Mumm-Platz, wird erst im März 2018 bezugsfertig. Hier entstehen u.a. drei Wohngruppen für jüngere behinderte Menschen mit leichten geistigen und motorischen Einschränkungen. Die Betreuung der Wohngruppen übernimmt die Lebenshilfe Köln e. V.. Die Neubauten des ersten Baufeldes sind bereits bezogen. Und auch der Gewerbemieter ist gerade dabei einzuziehen. Die Eröffnung des REWE City ist im März 2018 erfolgt.

 

Baufeld 1 Vogelperspektive

Baufeld 1 Innenhof

Baufeld 1 REWE

Ebenfalls ein Neu- und ein Altbau befinden sich in Baufeld 2. Der Neubau wird im Sommer 2018 bezugsfertig sein, der Altbau im Herbst 2018. Auch hier sind alle Gewerbeeinheiten bereits vermietet: Die Kindertagesstätte hat ihre Tore bereits im April 2018 geöffnet; eine Frauenarztpraxis, eine Allgemeinarztpraxis und eine Tagespflegeeinrichtung der Diakonie Michaelshoven komplettieren den gewerblichen Teil dieses Baufeldes. Die Diakonie übernimmt außerdem die Betreuung der vier Wohngruppen für ältere Menschen, die im Altbau ihren Platz finden.

Baufeld 2 Vogelperspektive

Baufeld 3 beherbergt das Herzstück des neuen Quartiers: die alte Waisenhauskirche „Zur Heiligen Familie“ mit dem neubarocken Turm und dem Neubau des im zweiten Weltkrieg stark zerstörten Kirchenschiffes nach den Plänen von Gottfried Böhm. Die Betonfassade mit den Schäfchen ist bereits vollständig saniert, allein der Turm ist eingerüstet, um den Putz zu erneuern.

Inzwischen ist die Kirche durch das Erzbistum profaniert worden – das bedeutet, dass sie nun keine kirchliche Funktion mehr innehat und für eine weltliche Nutzung freigegeben worden ist. Der Kölner Erzbischof, Kardinal Woelki, hat in einem schriftlichen Akt der Pfarrgemeinde Sülz-Klettenberg den weltlichen Charakter der Kirche beurkundet. Bestimmte Gegenstände, die früher kirchlich genutzt wurden, müssen von der Eigentümerin GWG Köln-Sülz weiterhin geschützt werden, da diese aus Denkmalschutzgründen im Kirchenraum verbleiben: dies betrifft beispielsweise die Beichtstühle und den Kreuzgang.

Außerdem verbleiben die drei Glocken im Kirchturm und müssen instandgehalten werden. Eine der Glocken ist in diesem Jahr 600 Jahre alt geworden, die anderen beiden wurden nach dem zweiten Weltkrieg neu gegossen. Sie dürfen nur in Absprache mit dem Erzbistum geläutet werden – das Geläut kann man sich im Archiv des Domradios anhören: 
https://www.domradio.de/ audio/ehem-waisenhauskirche-suelz-ungewisse-zukunft-ein-beitrag-von-jan-hendrik-stens-liturgie

Die Restaurierung des Kirchengebäudes soll gegen Ende des Jahres 2018 fertig sein. Dann soll hier ein Ort der Begegnung entstehen und Raum für kulturelle und soziale Projekte geboten werden. In das Erdgeschoss dieses Gebäudes zieht dann die GWG Köln-Sülz EG in ihre neue Geschäftsstelle.

Neben altersgerechten Wohnungen, Kleinwohnungen, Studentenapartments, Familienwohnungen und Gruppenwohnungen für Senioren und Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, sorgen wir als Genossenschaft ergänzend für eine passende Infrastruktur. Dabei ist uns die Mischung aus unterschiedlichen Wohnformen in allen Gebäudeteilen sehr wichtig. Unser Ziel ist es, dass alle unsere Mieterinnen und Mieter vom Miteinander profitieren, um den genossenschaftlichen Charakter des neuen Quartiers hervorzuheben.

Weitere Informationen finden Sie auch in Internet: http://antonundelisabeth.koeln/